Rehlein
Ein Rehlein im Nebel am Waldesrand
so ganz allein ohne Mutter stand.
Der Tau lag bleiern auf des Kitzes Fell,
Wehmutig blicken die Augen,ach wär es doch hell!
Leicht knackt es im Wald,dass Kitz erschrickt,
noch hat es die Mutter nicht erblickt.
Angstvoll groß und voller Schreck,
springt es hoch und läuft mit Sprüngen weg!
Doch wo es auch still hält hofft und lauscht,
hört es wie der Wind in den Bäumen rauscht.
Oh Mutter, wo bist du? Komm doch her,
ohne dich ist mein Leben einsam und schwer.
Dann endlich nach langen Stunden des Bebens,
.......